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Bruno Schumi siegte beim Dinkelsbühler Stadtlauf |
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Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 18:42 Uhr |
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Trotz der winterlichen Bedingungen sehnen sich die Läufer nach dem Kräftemessen beim Wettkampf. Die neunte Auflage des Dinkelsbühler Stadtlaufes bewies dies eindrucksvoll. Mit 220 Finishern durften sich die Organisatoren des TSV Dinkelsbühl um Franz-Josef Heller über einen neuen Teilnehmerrekord freuen und das große Feld war von excellenter sportlicher Klasse, wie es die Altstadtrunde noch nie gesehen hat. Titelverteidiger Bruno Schumi (LG Klagenfurter) hatte es mit seit diesem Jahr für den ESV Treuchtlingen startenden Andreas Straßner, dem wohl stärksten Läufer aus dem südlichen Nachbarkreis zu tun. Der zur Zeit in Crailsheim lebenden kanadischen Profitriathleten Luke Dragstra, der beim Challenge in Roth in 8:13 Std. Neunter wurde, komplettierte das Favoritentrio. „Ich suchte einen harten Wettkampf“ – das waren die Beweggründe des Kanadiers, an die Wörnitz zu kommen. Das harte Rennen wurde ihm geboten: Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, die dreimal zu bewältigenden 25 Höhenmeter zum Segringer Tor und als Höhepunkt die letzten 600 m auf der tiefverschneiten Laufbahn des Stadions. Als sich fast 200 Läufer und Läuferinnen über 10 und 3,6 km auf der schmalen Startgerade unweit des Segringer Tores auf die Strecke machten, wurde sofort auf das Tempo gedrückt, zumal der erste Kilometer zum Nördlinger Tor bergab führt. Zunächst bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe, doch auf der zweiten Runde fiel die Entscheidung. Schumi setzte sich ab, Straßner versuchte noch zu kontern, Dragstra lag auf Rang Drei. Daran sollte sich nichts mehr ändern. „Ich musste zeitig die Entscheidung suchen, um einen Endspurt im Tiefschnee des Stadions zu vermeiden“, so Schumi. Der in Triesdorf studierende Klagenfurter hatte noch eine weitere Motivation für seinen Sieg: „Ich habe den Wanderpokal in Österreich vergessen“. Jetzt darf die Trophäe dort bleiben, denn mit dem dritten Sieg in Folge kann Schumi ihn behalten. Bei 34:01 min blieben die Uhren stehen, neunzehn Sekunden später folgte Straßner und in 34:59 min finishte der Kanadier Dragstra.
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